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Moderner Test auf okultes Blut (IFOBT) auch bei Blutverdünnung sicher

Kein Behandlungsstopp mit OAK oder NSAR notwendig

Wie genau ist eigentlich der immunologische Test auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT) bei Personen, die mit oralen Antikoagulanzien (OAK) oder nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt werden? Genau dieser Frage gingen jetzt Forscher in einer Metaanalyse nach.

Eine Ärztegruppe im S. Nieuwenburg zog für ihre Analyse die Daten von 8 Kohortenstudien zum Darmkrebs-Screening mittels iFOBT heran. Es wurden nur solche Teilnehmer eingeschlossen, die einen positiven Testbefund hatten. Insgesamt waren es 3.563. Primärer Endpunkt der Studie war der positive Vorhersagewert des iFOBT für fortgeschrittene Neoplasien.

OAK und NSAR beeinflussen positiven Vorhersagewert nicht

In der Metaanalyse wurde der positive Vorhersagewert weder durch OAK noch durch NSAR signifikant verändert: Der positive Vorhersagewert des iFOBT betrug bei Teilnehmern mit OAK 37,6% im Vergleich zu 40,3% ohne OAK. Ähnliches zeigte sich für Azetylsalizylsäure (ASS)/NSAR mit 38,2% gegenüber 39,4% ohne ASS/NSAR. Daher gibt es laut Nieuwenburg S et al. keinen Grund, die Behandlung mit OAK oder NSAR zur Durchführung eines iFOBT zu unterbrechen.

Quelle: mrs; Nieuwenburg SAV et al. Gut 2018; [Epub ahead of print]

https://gastro-community.thieme.de/aktuelles/wissenschaft/detail/kein-behandlungsstopp-mit-oak-oder-nsar-notwendig-a-37796

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